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Was die Integration in der Praxis bedeutet

Ein Beitrag von Simon Jacko, Gründer & CEO von happycart

Es gibt eine Frage, die uns nach dem ersten Interesse an happycart sehr häufig gestellt wird: „Wie viel Arbeit macht uns das?". Verständlich, denn viele Retail-Media-Integrationen bedeuten neue Datenfeeds, neue Formate, neue Abstimmungsrunden. Bei happycart ist dagegen deutlich weniger Aufwand nötig. So läuft eine Integration ab:

Welche Daten wir brauchen

Wir arbeiten mit den Angebotsdaten, die bei euch jede Woche ohnehin entstehen – also mit Daten, die ihr zum Beispiel auch für Prospekte und andere Angebotskanäle nutzt. Ein eigenes Asset für happycart braucht es nicht. 

Es gibt zwei Wege, an diese Daten zu kommen.

Über Datenpartner: Wir beziehen Angebotsdaten von Datenpartnern wie Marktguru. Seid ihr dort gelistet, entsteht für euch kein zusätzlicher Aufwand. Das Setup dauert ein paar Tage und läuft auf der Seite von Marktguru. Wir kümmern uns dann darum, dass die Angebote passend zu den Rezepten zugeordnet werden.

Direkt über eine API oder einen Datenfeed:  Binden wir eure Daten direkt an, rechnen wir mit etwa einer Woche, bis eine erste Version steht. Bis alles sauber läuft, vergehen dann rund zwei bis drei Wochen. In dieser Zeit klären wir die Details, die sich meist erst bei der konkreten Anbindung zeigen – zum Beispiel Firewall-Freigaben, genaue Angebotszeiträume oder unterschiedliche Angaben zu Packungsgrößen.

Was wir übernehmen

Sobald die Angebotsdaten bei uns sind, übernehmen wir den Rest. Wir erkennen die Zutaten eines Rezepts und gleichen sie mit den verfügbaren Angeboten ab. Da Angebote je nach Markt unterschiedlich sein können, zeigen wir standardmäßig jene des nächstgelegenen Markts. Nutzer*innen können über die Eingabe ihrer PLZ aber auch einen anderen Markt auswählen.

Wir kümmern uns außerdem darum, dass die passenden Angebote an der richtigen Stelle im Rezept erscheinen. Auch die technische Einbindung in den Rezeptkontext unserer Publisher-Partner liegt bei uns.

Die Kette ist damit recht einfach: Ihr stellt eure bestehenden Angebotsdaten bereit – direkt oder über einen Datenpartner. Wir verarbeiten sie, ordnen sie den passenden Rezeptzutaten zu und spielen sie standortgenau im Rezept aus. Für euch entsteht kein zusätzlicher Content-Aufwand.

Was noch fehlt

Der Nachweis bis zum Kassenbon gehört (noch) nicht zum Standard. Einen Test, der die Nutzung bis zum tatsächlichen Abverkauf bzw. Kassenbon misst, haben wir bisher noch nicht durchgeführt.

Was wir zeigen können, ist die Sichtbarkeit: Im Test mit BILLA blieb ein einzelnes Angebot im Schnitt rund 34 Sekunden im sichtbaren Bereich, die gesamte Einbindung rund 57 Sekunden (eigener Test mit BILLA, N = 17.420 Views, 15.-23.01.2026). Den Abverkaufs-Nachweis wollen wir mit einem ersten Handelspartner aufbauen.

happycart ersetzt weder Prospekt noch Retail-Media-Strategie. Wir erweitern beide um den Planungs- und Rezeptmoment, auf Basis von Daten, die ihr schon habt.

Wollt ihr durchspielen, wie das bei euch aussähe? Schreibt uns!